Braune Stellen im Rasen
Braune Stellen entstehen meist durch Trockenheit, verdichteten Boden, Schädlinge wie Engerlinge oder Pilzkrankheiten. Lässt sich der Rasen an der Stelle wie ein Teppich anheben, sind wahrscheinlich Engerlinge die Ursache – sonst ist es oft Wassermangel.
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Bodentemperatur
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Gieß nur bei Trockenheit – selten, aber durchdringend. Mit deiner PLZ rechnen wir die Wasserbilanz.
- Faustregel: 1–2 Gießgänge pro Woche mit 10–20 Litern pro m², je nach Boden.
Woher kommt das?
- Trockenheit, besonders auf sandigem Boden
- Verdichteter Boden, der kein Wasser aufnimmt
- Engerlinge, die die Wurzeln fressen
- Pilzkrankheiten
- Zu kurzer Schnitt bei Hitze
Das hilft jetzt
- Zupf-Test: Lässt sich der Rasen leicht anheben, nach Engerlingen suchen
- Sonst durchdringend wässern
- Verdichtete Stellen mit der Grabegabel lüften
- Abgestorbene Stellen nachsäen
So kommt es nicht wieder
- Im Sommer etwas höher mähen
- Durchdringend statt täglich gießen
- Boden regelmäßig lüften
Bester Zeitpunkt: Wässern bei Trockenheit sofort, Nachsäen ab etwa 10 °C Bodentemperatur, idealerweise im Spätsommer.
Gut zu wissen
Ist brauner Rasen tot?
Nicht unbedingt. Bei Trockenheit gehen die Gräser in eine Art Sommerruhe und treiben nach Regen wieder aus. Abgestorbene Stellen erkennst du daran, dass auch nach dem Wässern nichts nachwächst.
Was tun gegen braune Stellen im Rasen?
Zuerst die Ursache finden: Zupf-Test auf Engerlinge, Spaten-Test auf Trockenheit. Dann wässern, lüften oder nachsäen.